My Manic the education: Rasende Gedanken

Ich arbeite in einer Schule für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren. Diese Jugendliche sind meist Schulverweigerer, Mobbingopfer, Schulabbrecher,…Jugendliche die keinen Bock mehr auf Schule haben oder die Ausbildung abgebrochen haben oder deren Ausbildungsvertrag in oder nach der Probezeit beendet wurde…und und und…

Sie haben alle ein gemeinsam: Sie sind noch Schulpflichtig. Wenige Ausnahmen bleiben ein weiteres Jahr.

Fakt nr. 1 : Es gibt Eltern, die denken, die Schule würde die Erziehung für sie in die Hand nehmen.
Fakt nr. 2: Es gibt Eltern, die besser keine Kinder bekommen hätten.
Fakt nr. 3: Es gibt Eltern, die unterschätzen die Verantwortung die sie für ihr Kind tragen sollten.

Ernsthaft, sollten wir nicht damit beginnen Präventionen über das Kinder kriegen zu machen? Den Jugendlichen ausführlich erklären, das ein Kind ein Menschenleben ist. Ein Leben das beschützt und behütet werden muss, bis es alleine Verantwortung für sich tragen kann.

Des letzt in der Mittagspause betrat ich den Flur unserer Schule. Eine meiner Schülerinnen begrüsste mich energisch mit folgender Frage: „Frau Manic, ich habe mir hier diese Broschüre „Mädchensache“ durchgelesen und die lügt! Die sagt, dass Frauen Sex miteinander haben können! Aber das geht doch gar nicht“ ?! Ich war definitiv schockiert. Ich war schockiert, dass unsere Schüler scheinbar gar nicht aufgeklärt sind. Ich erklärte, dass Frauen sich einfach gegenseitig befriedigen und auch gerne „Spielzeug“ dafür verwenden. Und ich fragte, ob sie nicht aufgeklärt worden sei. „Nein“, lautete ihre Antwort.

Als wäre ich nicht schockiert genug, aber dass Eltern ihre Kinder auch so wirklich überhaupt gar nicht aufklären?

Manchen Eltern ist echt alles so scheiss egal. Und es sind nicht zwangsläufig die finanziell Benachteiligten. Es sind auch die „normalen“. Und die „normalen“ sind meistens noch die schlimmsten. Sie wollen meist einfach nicht einsehen, dass sie etwas falsch machen und sie wollen sich erst recht nicht helfen lassen, denn sie sind ja „normal“. Manchmal ist die Arbeit mit den Jugendlichen echt frustrierend. Nicht wegen den Jugendlichen, sondern wegen der Eltern. Nur durch aktive Kooperation, kann das verlorene Menschenleben wieder ins Gleichgewicht kommen. (*Pädagogisch weder sinnvoll, noch wertvoll.)

 Ich glaub wir leben in einer Gesellschaft voller Egoisten. Es existieren nur noch wenige „Wir“. Befinden sich unsere Prioritäten an der ganz falschen Stelle? Sollten wir nicht wieder mehr „Gemeinschaftssinn“ entwickeln? Wieso strebt der Mensch immer nach „mehr“ und „grösser“ ? Zufriedenheit bedeutet Gleichgewicht.  Aber wir geben uns längst nicht mehr damit zufrieden nur „zufrieden“ zu sein. Es muss immer perfekt sein, sonst ist es scheisse. Manchmal fuckt die Gesellschaft mich einfach nur ab.  (*Torret)

Das war das Wort zum Dienstag,
seit bedankt,

Lory

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