My Manic to be in the nature: Berdorf (LU)

HeyHow,

Und kaum aus Bleau zurück, stürzten wir uns in den nächsten Kletterausflug nach Berdorf. Diesmal waren wir aber nur eine Nacht weg und diesmal waren wir richtig Felsklettern und nicht bouldern.

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Ich bekomme immer mehr spass an der Fotografie, vor allem beim Klettern. So habe ich es geschafft mehr als 200 Aufnahmen an einem einzigen Tag zu machen. Und eigentlich will ich ja gar nicht richtig klettern, aber da ich die Kletterfotografie vertiefen möchte, muss ich in der Lage sein, mich neben meinem Objekt in die Felswand hängen zu können. Ich muss es nicht, aber ich denke, dass es noch schönere Fotos werden könnten und vor allem aus verschiedenen Perspektiven. Also startete ich letztes Wochenende meine ersten Kletterversuche am Felsen.

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Felsklettern ist eine gefährliche Sportart, die man nicht mit jedem ausüben sollte. Man sollte einen Sicherungspartner finden, dem man 100% vertraut und der sich auf seine Aufgabe, dem Sichern, konzentriert. Ausserdem braucht man ein bisschen mehr Material als nur Schuhe und Chalk. Man braucht: Einen Klettergurt, ein Seil, Karabiner, Exen, einen Helm,…

Ganz wichtig: Wenn ihr gerne einmal klettern möchtet, macht einen „Einstiegskurs“. Jede Kletterhalle bietet so etwas an und man bekommt die wichtigsten Basisinformationen mitgeteilt.

Ich war leider nicht so intelligent, bzw. sind wir so kurzfristig abgereist, dass mir leider keine Zeit für einen solchen Kurs blieb. Als wir zum ersten Mal das Klettergebiet betraten, war ich überwältigt: Wunderschöner Wald umrahmt von Felsen. Die Höhe der Felsen flösste mir direkt ungeheuren Respekt ein und ich war plötzlich nicht mehr so sicher, ob ich wirklich klettern wollte. Ich beobachtete meine Kletterkompanen und mir wurde schnell bewusst, dass ich noch viel lernen musste. Ich hatte mir das doch so einfach vorgestellt….

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Am zweiten Tag war es dann so weit, ich bekam den Klettergurt meines Liebsten und schon fingen die Erklärungen an: Wie man das Seil knotet, durch welche Maschen es gezogen werden muss, wie das Seil im Sicherungsgerät liegen soll, die gegenseitige Kontrolle mit seinem Sicherungspartner….und und und…Überforderung. Schlussendlich, befanden wir es als genügend, wenn ich einfach ein Gefühl für das klettern kriege und die Felswand einige Zentimeter hoch „kraksel“. Meine Höhenangst war nicht mal das grosse Problem., sondern seinem Partner und dem Material zu vertrauen. Bei meinem zweiten Versuch, war ich schon etwas ruhiger und kam etwas höher.

Zusammenfassend: Ich muss noch ganz viel in der Halle üben gehen, damit ich bei unserem nächsten Trip eventuell schon ein paar Fotos in der Felswand machen kann. So einfach wie meine Vorstellungskraft mir das gedeutet hat, war es dann doch nicht. Und bitte tragt immer einen Helm! Die Frau neben uns am Felsen, trug nämlich keinen und ihr Trip endete mit einem Loch im Kopf und das ganze ist noch „gut“ ausgegangen.

Und hier meine „Best-of-Bergdorf-Fotos“:

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Es bedankt und verneigt sich,
Lory

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