My Manic and Lory: Der Prinzessinnen Zirkus

Hey How,

Wenn 5 Mädels ihr Camp aufschlagen, hört man das schon von weitem:“ Blablablablabla, hihihihihi, blablablablabla, hihihi,….“. Wir sind uns dessen bewusst, können jedoch nichts dran ändern, denn wir sind ja schliesslich Frauen. Trotzdem sind wir starke Frauen, denn unser kleiner Zeltplatz war mit „Festivalluxus“ bestückt und wir hatten alles was man brauchte z.B. guten Kaffee am Morgen.

Je älter man wird, desto höher werden die hygienischen Ansprüche. Mit 16 Jahren störte mich weder der Dreck, noch die 4 Tage nicht Duschen oder nicht die Zähne putzen. Ich war dann eher in einem „4-Tages-„Whuuuuuu“-Zustand und wurde zu Hause erst wieder nüchtern.

Jetzt fand ich es super, dass Freiwillige auf dem Festivalcamping den Müll aufhoben, volle Mülltüten mitnahmen und neue leere Mülltüten verteilten. Mit 16: „Boah voll Spiesser“. Ich fand es selbst gut das alle unerlaubten Dinge eingesammelt wurden, mit Namen bestückt wurden und später am Infostand des Campings benutzt werden durften (z.b. Schoko, Marmelade in Glasbehältern). Besser noch fand ich, dass alles was am Ende des Festivals nicht abgeholt wurde, gespendet wurde. Ich fand es auch gut, dass die Security present war, auch wenn man den Eindruck hatte, dass sie sich zwischen den Zelten versteckten und auf eine „verbotene Tat“ warten. Nachdem wir eine Kerze anzündeten, dauerte es keine 2 Minuten bis man uns diese wieder abnahm. Gut fand ich die Höflichkeit der Männer, die an anderen Orten meist schroff, unhöflich und genervt sind. Auf Esperanzah entschuldigen sich diese sogar dafür, das man selbst etwas falsch gemacht hat und aus dem Grund einen Gegenstand abgenommen bekommt.

Auf dem Festivalgelände wurde auch ununterbrochen Müll eingesammelt. An jedem Mülleimer standen Freiwillige die einem erklärten wie man den Müll am besten trennt. Das Gelände war sowieso wunderschön, denn dieses befindet sich bei der „Abbaye de Floreffe“, vom Camping aus sah hatte man eine wunderschöne Aussicht auf die „Abbaye“. Hoch gelegen, war der Gang zum Festival ein minimaler Aufstieg, der sich jedoch lohnte. Es gab so viel zu entdecken, alles verwinkelt und versteckt, alles mit der Botschaft unsere Umwelt zu respektieren und Unwissende aufzuklären. Ein Tomorrowland für Intelligente.

Ich hatte wunderschöne Tage. Sonne, ein leicht bewölkter Himmel und überall Musik. Mein schönster Moment war das „Gute-Morgen-Ständchen“ unseres Nachbarn auf dem Akkordeon.

Es verneigt und bedankt sich,
Lory

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