My Manic to be in the nature: Meine erste „Wand“

Hew How,

Ja ich habe mich getraut! Ich habe meine Ängste überwunden und bin zum ersten Mal eine Felswand im toprope geklettert.

pepinsterklettern1Meine Leidenschaft galt vor allem immer dem bouldern. Die Idee mit dem Klettern anzufangen rührte von meiner Fotoleidenschaft. Man kann viel bessere Fotos vom Kletterer machen, wenn man neben ihm in der Wand hängt.

So hatte ich eine Idee und die Zeit verging. Ich hatte zwar schon einen Gurt gekauft, diesen jedoch nie benutzt. Nun kam es dazu, dass meine Schülerchen im Sport klettern gingen. Ich ergriff die Chance und begleitete meine Schüler zu ihrer Klettererfahrung, um gleichzeitig meine erste Klettererfahrung in der Halle zu machen.

Es klappte alles sehr gut und nun kam es zu einem wunderschönen Mittwoch an dem mein Freund frei hatte und meine Arbeitszeit lediglich bis 12h00 ging. Bei schönem Wetter zieht es mich vor allem Klettertechnisch immer nach draussen. Leider haben wir keine Bouldergebiete in unmittelbarer Nähe und so schlug ich meinem Freund vor, mir doch eine Einweisung zum klettern am Felsen zu geben.

Mein Freund hat sich natürlich darüber gefreut und sofort alles organisiert. Es  begann mit einer geschlagene Stunde Theorie, so dass ich dachte mein Kopf würde überlaufen, doch beim klettern sollte man vorbereitet sein, vor allem was die Sicherheit angeht.

Einmal am Felsen angekommen, war ich mir meines Vorschlags nicht mehr so sicher, aber kneifen wollte ich auch nicht mehr. So stieg mein Freund die Route vor und sicherte mich im Anschluss von oben ab. Was für eine grandiose Idee! Hätte er mich von unten gesichert, hätte ich garantiert nach der hälfte der Route aufgegeben. Doch auf ihn zu zu klettern gab mir eine Sicherheit und der Gedanke: „Du musst das jetzt schaffen“, gab mir den Mut einfach weiter zu klettern. Plötzlich hatte ich das, wovon jegliche Kletterer in ihren Videos reden: Einen ultra freien Kopf. Ich habe nicht mehr an Höhe oder meine Angst gedacht, ich bin einfach wie ma,n so schön sagt „hoch hinaus“ und plötzlich war ich oben….

…Panik. Meine Füsse waren von meinen neuen, noch nicht wirklich eingekletterten Schuhen, eingeschnürt und ich dachte bald fallen sie ab. Ich traute der Kurzsicherung nicht und alles war zuviel. Den Rat meine Schuhe zu öffnen konnte ich nicht befolgen, da ich mich krampfhaft an den Felsen klammerte. Ich wollte abgeseilt werden! SOFORT!

Zum Glück klappte das SOFORT nicht und ich hatte Zeit mich zu beruhigen, meine Schuhe zu öffnen und die Aussicht zu geniessen. Danach war meine Brust vor Stolz nur so geschwollen. Diese 35 Meter Wand hochgeklettert zu sein gab mir ein unglaublich gutes Gefühl. Ich hatte Ängste überwunden, ein Ziel erreich, ich war aus meiner Komfortzone ausgebrochen. Eine schöne Bemerkung meines Freundes war: „Damals hatten die Menschen keine Komfortzone.“

Diese Erfahrung hat mir Lust auf MEHR gemacht. Und ich hoffe ich kann euch bald MEHR von solchen Erfahrungen berichten! Ein Wochenende in Berdorf ist schon eingeplant.

Es bedankt und verneigt sich,
Lory

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