My Manic to climb, to boulder, to travel: Zillertal (AU)

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Hey How,

So schnell hat einen der Alltag wieder eingeholt und so schnell sind unsere 10 Tage im Zillertal auch vergangen, bevor wir wirklich angekommen waren, mussten wir schon wieder abreisen und dies tat ich definitiv mit gemischten Gefühlen.

In diesem Beitrag erzähle ich euch etwas über unseren Erfahrungen und Erlebnisse. Einen Urlaub ins Zillertal kann ich generell jedem empfehlen der viel Spaß an den Bergen, der Natur und jeglichen Outdooraktivitäten hat, ob diese nun etwas mit klettern zu tun haben oder nicht!

Der Camping
Im Zillertal wäre ich definitiv noch ein oder zwei Wochen geblieben, aber nicht auf unserem Campingplatz. Wir haben den Campingplatz „Mayerhofen“ besucht und waren leider nicht sehr zufrieden.

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Oftmals nach einem Bouldertag, wenn man sich nur noch nach duschen und essen sehnte, kamen wir zu unserem Stellplatz und fanden entweder ein fremdes Zelt oder ein Auto vor unserem Zelt, zugezeltet oder geparkt oder wie auch immer. So etwas finde ich ärgerlich, die Menschen die sich dort platziert hatten, hatten dies immer mit den Verantwortlichen des Campingplatzes abgesprochen und konnten nichts für die Umstände, aber eben die Verantwortlichen und das fand ich ziemlich Kundenunfreundlich.

Die Sanitäranlagen waren bei den Frauen relativ sauber und in Ordnung, die Duschen waren echt gut. Bei den Männern anscheinend weniger.

Es gibt einen kleinen Campingladen an dem man morgens Semmel, Croissants (hmmm….Nussnougatcroissants) und andere Leckereien fürs Frühstück kaufen kann. „Coffee to go“ gibt es auch, aber ist kein guter Kaffee. Ansonsten etwaige Kleinigkeiten die man so braucht und kalte Getränke!

Die Atmosphäre auf dem Camping ist relativ ruhig und entspannend, für Kinder gibt es einen Pool und einen kleinen Spielplatz.

Ich würde den Camping nicht weiterempfehlen, es sei denn als Übergang für 1-2 Nächte, einen ganzen Urlaub würde ich niemandem anraten. Wir werden den Camping nicht mehr besuchen, denn was mich vor allem gestört hat war die Einstellung: „Wir haben genug Kunden/Touristen, wir müssen uns keine Mühe mehr geben damit es ihnen gefällt. Wenn die nicht mehr kommen, kommen andere.“ So viel zum Camping Mayrhofen im Zillertal.

Bei unserem Aufenthalt im Zillertal sind wir auch auf gut besuchte Biwakwiesen gestoßen. Es gibt ein Plumpsklo, einen Fluss und einige Gebiete sind per pedes erreichbar.

Freizeitspaß

Ja wir waren auch zum bouldern und zum klettern im Zillertal, aber auch zum urlauben. Also verbrachten wir ein Tag in dem „Erlebnisbad Mayrhofen Zillertal“. Dort haben wir nur den Saunabereich besucht und es war toll! Draussen steht ein grosser Whirlpool, mit direktem Blick auf die Berge und die Landschaft! Super und empfehlenswert vor allem, weil die Preise echt angenehm sind!

Zu dem machten wir noch einen Tagesausflug nach Innsbruck. Von Mayrhofen bis nach Innsbruck sind es ungefähr 6O km und es lohnt sich dort einen Tag vorbei zu schauen. Die Allstadt ist wunderschön. Und wenn ihr euch auf dem Platz einen Kaffe trinkt könnt ihr die anderen Touristen und das Selfiestangen Gewimmel beobachten, herrlich.

Auf einen Laden möchte ich euch besonders aufmerksam machen, natürlich ein Sportladen und ja natürlich geht es sich überwiegend um Kletterutensilien. Aber die Bedienung war sehr freundlich und hilfsbereit und ich würde sofort wieder zu dem Laden gehen, wenn ich in Innsbruck wäre.

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Sportler alpin Innsbruck – Maria-Theresien-Straße 39, 6020 Innsbruck, Österreich

Bouldern

IMG_1353Unser Boulderführer: „Klettern und Boulder im Zillertal“ von Markus Schwaiger

 Im Allgemeinen ist die Natur im Zillertal einzigartig schön. Man ist umrahmt von Bergen und fährt an Wiesen und Almen vorbei, unangenehm sind die ewigen Serpentinen, aber da muss man in den Bergen wohl mit vorlieb nehmen.

Wir haben während unserem Aufenthalt im Zillertal einige Bouldergebiete besucht. Wichtig ist gutes Schuhwerk für die Zustiege. Manchmal ist es schwierig oder komisch einfach eine Alm zu betreten und dort zu bouldern, aber anscheinend ist es gang und gebe. Wichtig ist es keinen Müll zu hinterlassen und die markierten Wege zu beachten.

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Die Anfahrt und der Zustieg zum Sundergrund sind etwas „unbequem“. Man fährt über eine Mautstraße zum Parkplatz eines abgelegenen Gasthofes namens „Au“. Dort kann man kostenfrei parken und wenn man einige Zeit im Gebiet verbringen möchte, ist es nach Absprache und gegen einen geringen Aufpreis möglich dort zu biwaken. Natürlich ist das konsumieren eines Bierchens nach einem Bouldertag im Sundergrund gerne gesehen und man kann zu einem guten Preis auch lecker essen.

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Der Zustieg zum Sundergrund sind 20- 30 Minuten bergauf wandern, daher etwas unbequem. Doch ich finde es lohnt sich, man ist umbringt von Bergen, die einem irgendwie einen massiven Respekt einflössen und gleichzeitig wunderschön sind. Ich brauchte definitiv einen guten Moment um den Anblick zu genießen. Kühe und Ziegen chillen auf den Wiesen und eine Holzbrücke führt über den Fluss.

Die Boulder sind abwechslungsreich, teilweise sehr hoch, allerdings mit super Absprunggelände (Alm), ein zweites Crashpad ist trotzdem ratsam. Die Felsqualität ist hervorragend und Blöcke bestehen aus hochalpinen Granit der mit diversen Quarzadern durchzogen ist.

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Ein weiteres Gebiet war die Klausenalm, wenn auch etwas verwirrend, denn einige Boulder befanden sich im Gehege eines Esels. Der Parkplatz am Gasthaus war kostenpflichtig, ich glaub es waren 5 Euro.

In meinen gefühlten Erinnerungen waren es nicht sehr viele Boulder, aber ein wiederum wunderschönes Gebiet neben einem Fluss. Perfekt für einen chilligen Bouldertag.

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Und dann ging es ab zur Kaseler Alm. Wenn man das Heidifeeling mag, wird einem so jede Alm im Zillertal gefallen. Was hier besonders zum Vorschein kam waren Kuhglocken. Noch abends im Zelt klingelte es in unseren Ohren. Das Gebiet wird durch eine Strasse getrennt und mal wieder gab es einen Fluss, es ist ein relativ grosses Gebiet und sehr abwechslungsreich.

Ach übrigens, dass Titelbild ist auch von der Kaseler Alm.

Ginzlinger Wald

 

Und dann kommen wir auch schon zum letzten der besuchten Gebieter und zwar den Ginzlinger Wald. Super einfach zu finden und angenehm bei heissen Tagen!

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Es bedankt und verneigt sich,

Danielle

 

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