My Manic to be: Ein anderes „Whats uuup“ (8)

Hey How,

Ein kompletter Monat ist an mir vorbei gezogen ohne einen einzigen Beitrag. Diese Stille ist nicht unbegründet unser Leben wird sich in der nächsten Woche verändern. Wir wagen einen komischen Schritt. Wir ziehen als Pärchen in eine WG. „Wir wagen das Abenteuer.“ Ein Abenteuer, welches viele nicht gewagt hätten. Aber wir tun es. Wir ziehen in eine WG.

Es scheint absurd, nach 3 Jahren des zweisamen Wohnens, es zukünftig zu fünft tun zu wollen: Leben, schlafen, essen,… aber es hat einen gewissen Vorteil: Man spart Geld.

In der heutigen Zeit, frage ich mich nicht selten, wo eigentlich mein Kopf steht. Das Handy ist 365 Tage im Jahr, mein 24 Stunden Begleiter. Es beginnt mit dem Weckruf am Morgen und endet mit dem letzten „abchecken“ der sozialen Medien vor dem schlafen gehen. Ich bin, muss und soll immer „da“ sein. Auch wenn mein Körper es nicht ist. Wen wundert’s, dass man seinen Kopf überall, aber nicht da hat, wo er sein sollte?

Ich denke das ein gemeinschaftliches Leben viel mehr Vorteile, als Nachteile mit sich bringt. Etwas muss natürlich stimmen: Die Mitbewohner. Und warum denke ich eigentlich, dass eine Wohngemeinschaft mir weniger zu denken gibt? Weniger Dinge die ich erledigen muss? Sind da nicht die Dramen mit den Mitbewohnern? Wer hat nicht gespült? Wieso ist der Klodeckel noch oben?

Ganz ehrlich? Die Diskussionen habe ich auch jetzt öfter mit meinem Lieben. Anstatt mich über eine Person zu nerven, verteile ich dies in meinem Falle auf insgesamt vier Personen, ist doch irgendwie besser oder?

In der Wohngemeinschaft sparen wir Geld, erhalten jedoch zusätzlichen „Luxus“. Zum Beispiel eine Reinigungskraft, die Gemeinschaftsräume sauber hält oder einen Gärtner, der den Rasen mäht. Zwei Gedankenfunken weniger. Diesen „Luxus“ können wir uns in unserer jetzigen herkömmlichen Wohnsituationen nicht leisten und ein „Luxus“ der uns Haushaltsdiskussionen bis auf das nötigste erspart. Wer putzt, kocht und macht schon gerne die Wäsche, wenn er den ganzen Tag gearbeitet hat? Nur zwei Gehälter reichen leider nicht für den „Luxus“ einer Reinigungskraft, fünf schon.

Wobei ich gemeinsames essen und/oder kochen als einen noch viel grösseren „Luxus“ empfinde. Jedem fallen erstmal die Nachteile ein, die meiner Meinung nach auch sehr gut Vorteile sein können. Die Medaille hat immer zwei Seiten.

Und eigentlich wohnt man selten allein in einer Wohnung, es gibt meistens mind. 1 Mitbewohner in den grossen vier Wänden, doch diese Leben rauschen aneinander vorbei, statt sich gegenseitig zu berauschen. Jeder lebt in dem ihm zugewiesenen Abteil und hockt dort meist allein, mit den Geräuschen Anderer.

In Zukunft kenne ich zumindest die Verursacher der „Geräusche“, meiner Mitmenschen.

Jedoch bin ich für Zufluchtszonen. Räume des Alleinseins. Auch wenn diese Räume Orte im freien sind. Menschliche Stille und Einsamkeit findet man selten in 4 Wänden, jedoch öfters unter Freien Himmel mit den Geräuschen der Natur.

Um den Traum nicht Traum sein zu lassen, sollte man Dinge in minderer Form probieren, um ein Gefühl für den Traum zu entwickeln. Um ihn dann weiter zu träumen oder zu realisieren, wie man’s eben fühlt. Denn manchmal sollten Träume das bleiben was sie sind und manchmal sollten sie es eben nicht.

Es bedankt und verneigt sich,
Danielle

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